In seiner 2. Saison unter dem neuen Vereinsnamen „Red Bull“ konnte in Salzburg schon Ende April der Meistertitel in der Bundesliga gefeiert werden. Hervorgegangen ist man 2005 aus dem Vorgängerverein Austria Salzburg, die in den 90er-Jahren immerhin auch 3 Meistertitel feiern konnten.
Im ersten Jahr reichte es hinter der Wiener Austria „nur“ zum 2. Platz, doch unter dem neuen Trainerduo Trappatoni und Matthäus konnte die verdiente und ungefährdete Meisterschaft im neuen EM-Stadion „Wals-Siezenheim“gefeiert werden. Überragende Spieler waren Torschützenkönig Alexander Zickler (erzielte 22 Treffer) und Kapitän Rene Aufhauser. Dazu stehen mit Niko Kovac, Thomas Linke, Alexander Knavs und Vratislav Lokvenc auch international bekannte Akteure im Team.
Natürlich gab es nicht nur Befürworter nach der Neugründung am 3. Juni 2005. Kritiker bemängelnden zum einen die Änderungen der Vereinsfarben und des Vereinswappens, das dem Konzern „angepasst“ wurde. Zum anderen befürchtete |
man, dass nach dem „Red Bull“-Einstieg sich nun auch in Österreich der Fußball immer mehr von der Basis entfernt. Die Macher um „Red Bull“-Miteigentümer Dietrich Mateschitz und Vereins-Vorstandschef Rudolf Theierl versuchen das durch seriöse Arbeit, gerade auch im Nachwuchsbereich, zu widerlegen. Dort zeigen sich auch 1. Erfolge, wie der Aufstieg der Salzburg-Amateure unter Trainer Thorsten Fink in die 2. Liga beweist.
Ziel für die neue Saison ist vor allem die Teilnahme an der Champions League, wofür man eine Qualifikationsrunde überstehen muss. Natürlich ist der Einstieg von „Red Bull“ in den Fußball primär international ausgelegt, dies zeigt auch deutlich das Engagement in der amerikanischen Profiliga MLS. Dort kaufte das österreichische Unternehmen mit Sitz in Fuschl am See die New York Metro Stars, die jetzt unter New York Red Bull firmieren. Es ist anzunehmen, dass die Expansion weiter voranschreitet, wie Verhandlungen mit anderen Vereinen belegen. |